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Themenabend Suiziassistenz

Rechtliche Grauzone: der assistierte Suizid in Deutschland



Seit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom Februar 2020, dass es ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben mit Unterstützung durch Dritte gibt, ist die gesellschaftliche und politische Debatte zum assistierten Suizid voll entbrannt. Im Sommer 2023 scheiterte aber eine gesetzliche Neuregelung im Deutschen Bundestag. 


Im Mittelpunkt der Debatte steht die Selbstbestimmung des Menschen und sein Recht, auch über das Ende seines Lebens zu entscheiden. Der absolute Schutz des Lebens ist ein Verfassungsgebot. Die Freiheit des Individuums, seinem Leben  

selbstbestimmt ein Ende zu setzen, aber auch. 


Die jetzige Grauzone ist für alle Beteiligten belastend. Es heißt, der Sterbewillige muss seine Entscheidung zur Selbsttötung freiverantwortlich treffen. Aber was heißt das genau? Wie gehen Ärzte um mit Bitten um Suizidassistenz? Wie die Betroffenen und deren Angehörige? Wie kann der Zugang zu einem todbringenden Medikament geregelt und einem möglichen Missbrauch vorgebeugt werden? In welche Entscheidungskonflikte können Mediziner geraten, wenn sie über die Willensfreiheit der Patienten befinden sollen? Wie wird man dem Selbstbestimmungsrecht und gleichzeitig dem Schutzinteresse des Betroffenen gerecht?


Diese und andere Fragen standen im Mittelpunkt unseres Themenabends am 8. März 2024, um 19:30 Uhr.


Es referierten und diskutierten:

  • Dr. med. Rudolf Mück, Oberarzt i.R. Innere Medizin im Diakonie-Klinikum Stuttgart

  • Ingrid Wöhrle-Ziegler, Pfarrerin und Vorsitzende des Ethik-Komitees des Diakonie-Klinikums Stuttgart 

  • Univ. Doz. Dr. med. Elmar Etzersdorfer, Psychiater und Leiter des Stuttgarter Furtbachkrankenhauses 


Die Moderation hatte Pfarrer Hans-Ulrich Winkler.   Eien Veranstaltung des Bürgerverein Schönberg e. V. in Kooperation mit dem Bürgerverein Plieningen e. V. und dem Forum im Schönberg e. V.

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