11/21: Was ist denn „Gemeinwohl-Ökonomie“?

Gibt es einen gangbaren Weg zu einer Ökonomie, in der Geld und Märkte wieder dem Menschen dienen statt umgekehrt? (Jakob von Uexcüll) Ja, diesen Weg gibt es und er findet mehr und mehr Widerhall in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Die Gemeinwohl-Ökonomie ist ein Wirtschaftsmodell, in dem das gute Leben für alle das oberste Ziel ist. Kern des Modells ist, dass Unternehmen, die nachhaltig und sozial wirtschaften, in einer Gemeinwohl-Ökonomie im Vorteil sind. Sie publizieren eine Gemeinwohl-Bilanz, was bereits über 500 Unternehmen getan haben.


Die Gemeinwohl-Ökonomie ist

... auf wirtschaftlicher Ebene eine lebbare, konkret umsetzbare Alternative für Unternehmen verschiedener Größen und Rechtsformen. Der Zweck des Wirtschaftens und die Bewertung von Unternehmenserfolg werden anhand gemeinwohl-orientierter Werte definiert.


... auf politischer Ebene ein Motor für rechtliche Veränderung. Ziel des Engagements ist ein gutes Leben für alle Lebewesen und den Planeten, unterstützt durch ein gemeinwohl-orientiertes Wirtschaftssystem. Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und demokratische Mitbestimmung sind dabei die zentralen Werte.


... auf gesellschaftlicher Ebene eine Initiative der Bewusstseinsbildung für Systemwandel, die auf dem gemeinsamen, wertschätzenden Tun möglichst vieler Menschen beruht. Die GWÖ agiert unabhängig von Regierungen, Parteien, wirtschaftlichen Interessensgruppen, Glaubensgemeinschaften oder politischen Fundamentalismen. Die Bewegung lebt hauptsächlich von ehrenamtlichem Engagement und finanziert sich weitgehend über Mitgliedsbeiträge und Spenden.


Die GWÖ Regionalgruppe Stuttgart stellt die weltweite Bewegung vor und freut sich, mit Ihnen und Euch ins Gespräch zu kommen.


BITTE CORONA-REGELN BEACHTEN!!

11/21: Was ist denn „Gemeinwohl-Ökonomie“?